Kamelmilch in der Gastronomie

Was ist Kamelmilch?

Kamelmilch ist die Milch weiblicher kamelne, welche für die Versorgung der Jungtiere in den ersten Monaten sorgt.

Wie schmeckt Kamelmilch?

Kamelmilch ähnelt frisch, geschmacklich der Milch von der Kuh und wird in arabischen und nordafrikanischen Ländern industriell hergestellt. Maschinelles Melken ist auch möglich, zum Beispiel in Kasachstan. Kamelmilch ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Oman in Supermärkten erhältlich. Zudem wird dort auch Speiseeis aus Kuhmilch hergestellt.

Eine Tagesmenge von 1,5 is 3 Litern wird bei zwei-bis dreimaligem Melken erreicht, da das melken von Kamelen deutlich schwieriger ist, als bei Kühen. Laut Studien soll Kamelmilch ein Wundermittel sein und Krankheiten vorbeugen, wie Diabetes und Allergien. Kamelmilch ist sehr nahrhaft und enthält fünfmal so viel Vitamin C wie Kuhmilch, zudem auch kaum Zucker und nur halb so viel Fett wie Kuhmilch. Für menschen mit einer Laktoseintoleranz ist sie deutlich besser verträglich, da der Kamelmilch die Eiweiße Beta- Laktoglubolin und Beta- Kasein fehlen.

Durch den hohe Vitamin V Gehalt wirkt bestimmte Enyzme antibakteriell und dienen der allgemeinen Stärkung des Immunsystems. Diabetes Typ eins Patienten soll Kamelmilch helfen, ihre Insulindosen reduzieren zu können.

Gerichte mit Kamelmilch

Pfannkuchen mit Kamelmilch sind sehr beliebt. Zutaten für 8 bis 10 Pfannkuchen: 200g Mehl, ein halber Liter Kamelmilch, 30g Zucker, vier Eier, einen Teelöffel Vanillezucker und Butter. Nun alle Zutaten bis auf die Butter in eine Schüssel geben und mit dem Handmischer verrühren und zu einem Teig kneten.

Die Butter in einer Pfanne erhitzen und so zum Schmelzen bringen. Den Teig nach und nach in die Pfanne geben und so bis zu zehn Pfannkuchen backen. Das Ganze funktioniert auch als Muffins, dazu zu den gegebenen zutaten noch dunkle Schokolade und Backkakao hinzufügen und statt 200g Mehl 300g Mehl benutzen. Den teig dann vorsichtig in kleine Kuchenformen füllen und bei 180 Grad für 30 Minuten im Ofen lassen.

Trendprodukt „Onepot“ in der Gastronomoie

Onepot kommt aus den USA und auch innerhalb von Deutschland immer bekannter. Die Idee dahinter ist, dass alles in einem Topf gegart wird. Viele Menschen stellen sich die Frage, ob die geniale Idee funktioniert. Beispielsweise Nudeln sind an sich ein schnelles Gericht. Die Nudeln werden gekocht, abgegossen und es kommt eine Soße darüber.

Das Ganze geht mit dem Food-Trend namens Onepot jedoch nochmals schneller. Alle Zutaten kommen zusammen in den Topf und die Soße ist gleich inklusive. Es erfolgt dabei kein Nudelabgießen und keine separates Anbraten von Fleisch oder Gemüse. Die Zutaten werden klein geschnitten, mit ein wenig Wasser in den Topf gegeben und dann für etwa 10 Minuten gekocht. Die Garzeit kann dann natürlich je nach genutzter Nudelsorte abweichen.

Was ist bei Onepot zu beachten?

Dieses Prinzip funktinoiert wunderbar und benötigt wird nur etwas Fingerspitzengefühl für die Wassermenge. Ist die Menge zu groß, kann die Pasta schließlich rasch matschig werden. Am besten wird zu Beginn etwas weniger Wasser genommen und im Nachgang kann noch etwas hinzugegeben werden. Auf die restlichen Zutaten wird die Flüssigkeitsmenge abgestimmt. Martha Stewart als amerikanische Fernsehköchin hatte die Idee für Onepot. Das Prinzip ging gleich durch die Decke, weil die Food-Blogger drauf aufmerksam wurden und es auf den Webseiten verbreiteten. Kein sogenannter Foodie kommt aktuell um Onepot herum. Über den Foodtrend aus den USA gibt es in der Zwischenzeit schon über 20.000 Fotos auf Instagram.

Wichtige Informationen zu Onepot

Viele sind zu Beginn skeptisch, ob dies klappen kann. Es funktioniert wirklich, dass alle Zutaten gemeinsam in einen Topf kommen, dort köcheln und mehrfach umgerührt werden. Für die Onepot Gerichte gibt es verschiedene Kombinationsmöglichkeiten und Varianten. Auch in der Gastronomie wird die Methode sehr beliebt, weil nur wenig Kochgeschirr dafür benötigt wird. Kochen dürfte noch nie so abwechslungsreich, lecker und einfach gewesen sein. Beispielsweise bei Nudeln verbinden sich die Aromen optimal und gerade für die schnelle Küche wird die Soße extrasämig.

Onepot
Leckere Suppen aus dem Onepot

Cocktail für einen Mädelsabend

Perfekt für einen warmen Sommerabend ist ein Mojito. Und besonders gut wird der dann noch mit Himbeere. 🙂

Hierfür brauchen wir eine Zitrone, weißen Rum (ca. 20ml davon) und einfachen, weißen Zucker (oder Kokosblütenzucker von Greenist.de. Dazu natürlich Himbeeren. Es gehen auch sehr gut tiefgekühlte Himbeeren, da die fast sogar mehr Geschmack haben als die natürlichen.

Dazu braucht man dann noch Crushed Ice und eine Limette. Als erstes wird die Limette in vier gleich große Stückchen geteilt die dann ins Glas kommen. Die werden dann im Glas ausgedrückt und verlieren ihren Saft. Zusätzlich kommt dann die Himbeere und die Minze ins Glas. Dazu dann noch ein Teelöffel Zucker.

Vermixen tut man dies dann mit ca. 20ml Rum. Dann darauf das ganze Glas mit Eis auffüllen. Darüber dann die Zitronenlimonade kippen. Ein fruchtiger Drink, einfach nur göttlich im Sommer.